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Die Corona-Regeln fallen: Rückkehr zur Normalität bei Thurvita

Zum Glück ist es kein Aprilscherz: Ab Freitag, 1. April 2022 kehrt betreffend Corona die “normale Lage” zurück.

Die allermeisten Bewohnenden bei Thurvita sind gegen Covid-19 entweder durch die Impfung oder aufgrund einer durchgemachten Erkrankung geschützt. Ansteckungen gibt es mit Omikron zwar aktuell viele. Doch die gesundheitlichen Risiken sind in der jetzigen Situation vergleichbar mit einer Erkältung oder Grippe. Bis auf weiteres können wir somit auch bei Thurvita auf die besonderen Massnahmen gegen das Coronavirus verzichten.

Die allgemeine Pflicht zum Tragen von Masken ist bei Thurvita für alle aufgehoben. Selbstverständlich darf jede Person nach Wunsch weiterhin eine Maske verwenden. Ebenso tragen alle Mitarbeitenden von Thurvita jederzeit einen Nasen-Mund-Schutz, wenn es medizinisch angezeigt ist.

Besuche sind herzlich willkommen: Unsere Türen stehen offen. Wie schon vor der Pandemie sollten aber Personen, die sich krank fühlen, auf Besuche verzichten.

Trotz der aktuell geringen Risiken: Leider ist das Coronavirus nicht aus der Welt, und es wird mit der Zeit möglicherweise wieder gefährlicher – gerade auch für ältere Menschen. Wir hoffen sehr, dass weitgehende Schutzmassnahmen nicht mehr notwendig werden. Sollten die Risiken aber wieder deutlich steigen, wird Thurvita entsprechend reagieren.

Nach zwei Jahren Pandemie kommt endlich wieder die Normalität. Danke allen, welche die Massnahmen seit März 2020 mitgetragen haben. Im Namen aller Personen mit erhöhtem Schutzbedürfnis dankt Thurvita aber auch dafür, dass sich alle weiterhin vorsichtig verhalten. So dürfen wir aufatmen und den Frühling willkommen heissen – geniessen wir es!

Wil, 31.03.2022

Aus gesundheitlichen Gründen: Arthur Gerber tritt per sofort als Verwaltungsratspräsident der Thurvita zurück

Medienmitteilung vom 23.03.2022

Arthur Gerber teilt seinen sofortigen Rücktritt als Präsident des Thurvita-Verwaltungsrats mit. Die gesundheitliche Entwicklung der letzten Tage und Wochen zwingt ihn zu diesem Schritt. Thurvita weiss sich Arthur Gerber für sein beispielloses Wirken zu grossem Dank verpflichtet. Die laufenden Geschäfte übernimmt interimistisch der Vizepräsident und Wiler Stadtrat Dario Sulzer.

Arthur Gerber hat Thurvita sicher und erfolgreich durch anspruchsvolle Zeiten geführt – angefangen von der Gründung der Thurvita bis hin zur Covid-Krise. Persönlich musste er sich schon seit längerem auch gesundheitlichen Herausforderungen stellen. Diese wurden in den vergangenen Tagen und Wochen zu belastend. Nun sieht sich Arthur Gerber gezwungen, per sofort von seinem Amt zurückzutreten. Seine Aufgaben gehen interimistisch an den Vizepräsidenten und Stadtrat Dario Sulzer über.

Dank an einen einzigartigen Präsidenten
Seit April 2012 steht Arthur Gerber an der Spitze der Thurvita. Dem verlässlichen, umsichtigen aber auch beherzten Handeln des Präsidenten verdankt das Unternehmen in beträchtlichem Masse Erfolg und Ansehen. Der Respekt vor seinen Leistungen und vor ihm als Person ist enorm. Der Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich Arthur Gerber verbunden.

Nachfolgeplanung aufgegleist
Der sofortige Rücktritt von Arthur Gerber als Verwaltungsratspräsident der Thurvita kommt zwar überraschend. Aufgrund des Alters – Gerber ist 70 Jahre alt – hatte sich der Verwaltungsrat jedoch bereits mit der Regelung der Nachfolge auseinandergesetzt. Über erste Schritte wird Thurvita nach der Generalversammlung im April öffentlich informieren.

Wie Königinnen: Bewohnerinnen freuen sich im zweiten Pandemie-Jahr über immer mehr Normalität.

Thurvita erreicht Rechnungsziel 2021 trotz Covid-Krise

Medienmitteilung vom 15. März 2022

Die Thurvita AG weist für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund 29’136’000 Franken aus. Der Verlust von 197’649 Franken entspricht dem Voranschlag und zeugt von den ausserordentlichen Leistungen der Mitarbeitenden und der soliden Unternehmensführung. Thurvita konnte den drohenden wirtschaftlichen Schaden der Pandemie abwenden. Der Verwaltungsrat der Thurvita AG genehmigte die Jahresrechnung 2021 an seiner diesjährigen Frühjahrssitzung.

Das Geschäftsjahr 2021 verlangte gerade von Thurvita als Altersinstitution, angesichts der anhaltenden Covid-Krise stets menschlich umsichtige Wege zu finden. Ebenso galt es, die wirtschaftlichen Herausforderungen des zweiten Pandemiejahrs zu meistern. Bei einem Gesamtaufwand von 29’136’246 Franken und einem Verlust von 197’649 Franken zeigen sich im Jahresergebnis 2021 der Thurvita AG die erfolgreichen Anstrengungen, um den drohenden wirtschaftlichen Schaden abzuwenden und das Budgetziel zu erreichen.

Eckdaten eines turbulenten Jahres
Zu Beginn des zweiten Quartals 2021 befand sich Thurvita in einer noch nie dagewesenen Situation: Die Auslastung in den Heimen verharrte seit Monaten bei rekordtiefen 83%, und die erhoffte Erholung zeichnete sich noch nicht ab. Die personelle Ausstattung war aber auf eine normale Auslastung von 96% ausgerichtet. Der Forecast bezifferte zeitweilen den Jahresverlust auf CHF 2 Millionen. Um diesem Extremfall Gegensteuer zu geben, setzte Thurvita Ende April 2021 einen Massnahmenplan in Kraft. Er verzichtete bewusst auf drastische personelle Kürzungen sowie auf Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen. Die Mitarbeitenden dankten es dem Unternehmen mit einer hohen Flexibilität und Einsatzbereitschaft. Als sich ab der Jahresmitte die Auslastung in den Heimen glücklicherweise wieder erholte, suchte Thurvita intensiv zusätzliche Mitarbeitende. Aber auf dem völlig ausgetrockneten Fachkräftemarkt liess sich kaum Verstärkung finden. Auch in dieser Situation stützte das Thurvita-Personal das Unternehmen. Das dokumentieren die deutlich gesunkene Absenzenquote (6.04%) und die gestiegene Mitarbeitertreue (Fluktuationsrate 7.32%) im Jahr 2021. Dank des ausserordentlichen Einsatzes der Mitarbeitenden war jederzeit die einfühlsame sowie professionelle Betreuung der Bewohnenden und Kunden sichergestellt.

Jahresrechnung zur Genehmigung empfohlen
Der Verwaltungsrat der Thurvita AG diskutierte an seiner Sitzung vom 8. März 2022 die Jahresrechnung 2021. Er beantragt die Genehmigung anlässlich der Generalversammlung der Aktionärsgemeinden.

Über Thurvita
Die Thurvita AG ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Besitz der Gemeinden Wil, Niederhelfenschwil und Wilen. Bei ihrer Gründung 2013 führte Thurvita mehrere zuvor unabhängige Institutionen – Alters- und Pflegeheime und die Spitex der Region – unter ihrem Dach zusammen. Das Ziel von Thurvita ist die Altersversorgung unabhängig von der Finanzierung durch die öffentliche Hand zu gewährleisten. Heute werden 229 stationäre Heimplätze und rund 700 ambulante Spitex-Kunden betreut. Thurvita beschäftigt 365 Mitarbeitende und ist damit einer der grossen Arbeitgeber in der Region Wil.

 

Legende zum Bild: Wie Königinnen – Bewohnerinnen freuen sich im zweiten Pandemie-Jahr über immer mehr Normalität. (Bild: Fabio Zingg)

„Mitwirken, wo die Lebensqualität alter Menschen im Zentrum steht.“ (Medienmitteilung vom 7. Oktober 2021)

Yvonne Gilli, seit 2021 Präsidentin des Berufsverbandes der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH), wurde am 28. September 2021 von der Generalversammlung auf Antrag des Verwaltungsrates in dieses Gremium der Thurvita AG gewählt. Mit altersgerechten Dienstleistungen erhält Thurvita die Lebensqualität betagter Menschen. Yvonne Gilli (64) arbeitet und gestaltet gerne mit.

 

Der Anteil älterer Menschen in der Schweizer Bevölkerung steigt stetig. Lebensqualität im Alter zu gewährleisten, erachtet Yvonne Gilli, neu gewählte Verwaltungsrätin der Thurvita AG, als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Solidarität braucht. Gilli schätzt deshalb die Möglichkeit, im Verwaltungsrat der Thurvita ihren persönlichen Beitrag zu leisten. Gilli bringt neben ihrem starken Bezug zur Stadt Wil ihr medizinisches Fachwissen und ihre politische Erfahrung ein – für Arthur Gerber, Präsident des Verwaltungsrates eine sehr wertvolle Ergänzung zur Aufgabenerfüllung der Thurvita für ältere und betagte Menschen in der Region.

 

Betagte und hochbetagte Menschen sind ein wichtiger aber auch verletzlicher Teil unserer Gesellschaft. Gerade die Bedürftigsten unter ihnen haben kaum mehr Möglichkeit, für die eigenen Interessen einzustehen und dafür zu kämpfen.“
Yvonne Gilli

 

„Lebenswert – ein Leben lang“
Um dem Leitspruch „Lebenswert – ein Leben lang“ gerecht zu werden, muss Thurvita laufend die Bedürfnisse der Betagten und ihrer Angehörigen aufnehmen und die Angebote anpassen. Denn, was es braucht, damit das Leben lebenswert ist und bleibt, ist sehr individuell. Das Thurvita-Projekt „Wohnen im Quartier“ interessiert Yvonne Gilli besonders. Es steht für den Wandel, wonach das klassische Altersheim immer weniger gewünscht wird. Dafür ist die ambulante Betreuung zuhause umso mehr gefragt – von der einfachen Haushalthilfe bis zur umfassenden Krankenpflege. Denn viele Hochbetagte möchten nicht „nur unter sich sein“. Sie wünschen vielmehr, als „normaler“ Teil der Gesellschaft, möglichst in der gewohnten und gewünschten Umgebung zu leben. Dort möchten sie ihren Lebensabend und auch das Lebensende verbringen.

 

Für die Beratung, Betreuung und Pflege alter Menschen braucht es auch genügend Personal, das ausreichend geschult ist. Die Politik ist gefordert, damit trotz Kostendruck ein Rahmen für attraktive Arbeitsbedingungen entsteht. Thurvita tut dies als gemeinnütziges Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten. Doch nicht alles ist teuer: Ein achtsamer Umgang miteinander kostet nichts, aber bewirkt viel.
Yvonne Gilli

 

Projekte mit Ausstrahlungskraft
Das künftige Thurvita-Alterszentrum Rosengarten mit dem geplanten Neubau kann Demenzbetroffenen und ihren Angehörigen viel Lebensqualität schenken. Yvonne Gilli wünscht sich sehr, dass dies gelingt. Im Projekt „Wohnen im Quartier“ sieht Gilli eine Möglichkeit, dass sich die Gesellschaft solidarisch zeigt: Junge setzen sich für alte Menschen ein, Gesunde helfen Kranken. Die persönlichen Begegnungen legen die Basis für dieses Engagement.

 

Ich erachte ‚Wohnen im Quartier‘ als sehr zukunftsfähig und ich hoffe, dass es in Wil gedeihen wird. So kann es auch andernorts als ‚Best Practice‘ herangezogen werden.“
Yvonne Gilli

 

 

Zur Person

Yvonne Gilli ist seit 1995 Ärztin (Dr. med.) mit eigener Praxis. Seit 2021 ist sie Präsidentin des FMH-Zentralvorstandes (Berufsverband der Schweizer Ärztinnen und Ärzte). Sie gehört seit 20 Jahren zu den Grünen und vertrat ihre Partei im Wiler Stadtparlament. Sie war St. Galler Kantonsrätin und zwischen 2007 und 2015 Nationalrätin. Yvonne Gilli hat drei erwachsene Söhne und lebt mit ihrer Familie in Wil.

 

Für die Sicherheit von Kunden und Personal: 3G-Regel bei Thurvita Spitex

Geimpft, genesen oder getestet – das gilt bei Thurvita Spitex für alle Mitarbeitenden. Zudem tragen sie bei jedem Kundenbesuch eine medizinische Maske. Damit die Kunden die Thurvita Spitex sorgenfrei zuhause empfangen können.

 

Für die Kundinnen und Kunden soll während der Einsätze von Thurvita Spitex die grösstmögliche Sicherheit gewährleistet sein. Das gilt ebenso für die Gesundheit der Spitex-Mitarbeitenden. Nebst der Maskenpflicht erfüllen die Mitarbeitenden von Thurvita Spitex deshalb seit dem 20. September 2021 die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Dank Rachenspültests gestaltet Thurvita die Belastung der Mitarbeitenden so gering wie möglich.

 

Das Virus fernhalten
Auch für das Personal in den Heimen der Thurvita ist die 3G-Regel in Kraft. Zwar ist das Risiko von explosionsartigen Covid-Ausbrüchen wegen Kontakten zu Spitex-Personal klein. Berufsbedingt sind Spitex-Mitarbeitende aber viel unterwegs und haben damit ein erhöhtes Infektionsrisiko. Ihre Gesundheit möchte Thurvita Spitex ebenso bestmöglich schützen.

 

24/7 bereit für Einsätze
Bei Thurvita Spitex arbeiten rund 70 Mitarbeitende. Jeden Monat versorgen sie ca. 450 Kunden in Wil und Wilen mit ambulanten Leistungen. Die Einsätze erfolgen rund um die Uhr und stellen eine wichtige Säule in der gesundheitlichen Versorgung dar.

 

www.thurvita.ch/spitex

Wil, 28. September 2021

Zertifikatspflicht für Besuche in den Heimen der Thurvita

Ab dem 13. September 2021 gilt für alle Besuchenden der Alters- und Pflegeheime von Thurvita die Covid-Zertifikatspflicht.

Alle Personen, die in den Heimen der Thurvita zu Besuch sind, müssen ab 13. September 2021 die 3G-Regel einhalten; also entweder gegen Covid-19 geimpft, davon genesen oder negativ getestet sein.

Bei jedem Besuch in einem Standort der Thurvita bestätigen Externe mit ihrer Unterschrift auf dem Kontaktformular, dass sie die 3G-Regel erfüllen. In den Restaurants „Chez-Grand-Maman“ wird das Covid-Zertifikat bei jedem Besuch elektronisch überprüft. Selbstverständlich gilt dies nicht für Bewohnende.

Mehr als 90% der Bewohnenden sind bei Thurvita geimpft oder genesen. Der Impfschutz ist bei älteren Menschen aber weniger umfassend  als in der Durchschnittsbevölkerung. Deshalb führt Thurvita die 3G-Regel als zusätzlichen Schutz ein.

 

Medienmitteilung vom 10.09.2021

Begleitung und Unterstützung zuhause: Neues Angebot der Thurvita Spitex

Mit „Begleitung und Unterstützung zuhause“ lanciert Thurvita Spitex ihr neustes Angebot. Es richtet sich an Menschen, die im Alter oder wegen körperlichen Einschränkungen zusätzliche Begleitung daheim wünschen. Für die betreuenden Angehörigen schafft das neue Angebot Zeiten der Entlastung.

„Begleitung und Unterstützung zuhause“ von Thurvita Spitex ist anders als die klassischen Spitex-Angebote. Die vereinbarten Zeiten setzen die Spitex-Mitarbeiterinnen für gemeinsame Tätigkeiten mit den Kunden ein. Ob zusammen die Post sortieren, Karten spielen, das Mittagessen zubereiten, oder spazieren gehen – im Zentrum stehen die Bedürfnisse der begleiteten Person, ihr Wohlergehen und ihre Sicherheit.

Dank Spende tiefe Kosten
„Begleitung und Unterstützung zuhause“ ist ein attraktives, erschwingliches Angebot für Personen, die in der Stadt Wil wohnen. Dank einer sehr grosszügigen Spende ist es der Thurvita Spitex möglich, die effektiven Kosten für die Kunden von „Begleitung und Unterstützung zuhause“ tief zu halten. Ein besonders reduzierter Stundentarif gilt für Personen, die Anspruch auf Ergänzungsleistungen oder kantonale Prämienverbilligungen haben. Die Anfrage für „Begleitung und Unterstützung zuhause“ können die Kunden selbst, die Angehörigen oder eine andere Bezugsperson stellen.

Möglichst lange zuhause leben
Mit „Begleitung und Unterstützung zuhause“ leistet Thurvita Spitex einen Beitrag dazu, damit für möglichst viele Menschen der Alltag zuhause klappt und Freude bereitet – auch bei zunehmendem Alter oder bei Behinderung. Betroffene Familien haben mit Thurvita Spitex einen zuverlässigen und flexiblen Partner für die Betreuung ihrer Angehörigen.

www.thurvita.ch/spitex

Wil, 6. Juli 2021

Lockerungen ab 26. Juni 2021

Ab dem 26. Juni 2021 entfällt die Maskenpflicht in den Aussenbereichen der Heime ganz. In den Innenbereichen gilt: Mitarbeitende und die Personen, die in den Heimen der Thurvita zu Besuch sind, müssen die Hygienemaske (keine Stoffmasken!) nur noch in den öffentlichen Innenbereichen der Heime tragen (Restaurants “Chez Grand Maman” bis und mit Toiletten).

In den nicht öffentlichen Innenbereichen tragen die Mitarbeitenden sowie die Besucher eine Hygienemaske, wenn sie länger als 15 Minuten den Abstand von 1.5 m zu anderen Personen unterschreiten.

Die Standorte Bergholz, Engi und Rosengarten gelten als nicht öffentliche Zonen.

Bei Thurvita sind rund 90% der Bewohnenden gegen Covid-19 geschützt – durch die Impfung oder weil sie von der Krankheit genesen sind. Die Bewohnerinnen und Bewohner, entscheiden weiterhin frei, ob Sie die Impfung wünschen. Thurvita bietet die nötige Unterstützung, damit die Bewohnenden den Impftermin erhalten und wahrnehmen können.

Formular Contact Tracing für Besuche in den Heimen der Thurvita

Spitex

Bei Einsätzen bei Kunden tragen die Mitarbeitenden jederzeit eine Maske (entweder FFP2- oder Hygienemaske).

Wil, 24.06.2021

Bei Besuchen in Heimen der Thurvita: Keine Anmeldung mehr nötig (Medienmitteilung vom 31. Mai 2021)

Archivbild: Lachende Personen an Restauranttischen "Chez Grand Maman" Sonnenhof.

Die Restaurants „Chez Grand Maman“ Sonnenhof und Fürstenau werden wieder zum Treffpunkt von Jung und Alt.

Bei Besuchen in Heimen der Thurvita: Keine Anmeldung mehr nötig

Ganz spontan auf einen Besuch im Heim vorbeigehen? Bei Thurvita ist dies wieder möglich. Und selbstverständlich sind auch in den Restaurants „Chez Grand Maman“ Sonnenhof und Fürstenau die Gäste wieder willkommen. 

Thurvita macht einen zusätzlichen, grossen Schritt in Richtung „normaler Alltag“: Seit Montag, 31. Mai 2021 müssen Besuche in den Heimen der Thurvita nicht mehr angemeldet sein. Die Abstands- und Hygieneregeln bleiben, namentlich die Maskenpflicht und das Contact Tracing.

Zu Gast im „Chez Grand Maman“
Die Restaurants „Chez Grand Maman“ in den Standorten Sonnenhof und Fürstenau sind wieder offen. Gerne verwöhnen sie die Bewohnenden, ihre Angehörigen sowie Gäste aus der Stadt.

Schon 13 Wochen ohne Corona
Die neusten Lockerungen sind einerseits aufgrund der Beschlüsse des Bundesrats vom 26. Mai möglich. Vor allem aber ist seit Mitte März bei den Bewohnenden der Thurvita-Heime keine Ansteckung mit dem Coronavirus mehr aufgetreten. Über 85% der Bewohnenden sind gegen das Coronavirus geschützt, weil sie geimpft oder von Covid-19 genesen sind. Weiter ist im Kanton St. Gallen der Siebentage-Schnitt der Covid-19-Fallzahlen auf weniger als 100 pro 100’000 Einwohner/innen gesunken.

Nach einem schwierigen Jahr vollzieht Thurvita erste Schritte zurück in die Normalität. (Medienmitteilung vom 9. April 2021 zum Geschäftsbericht 2020)

Dank der Coronavirus-Impfung geniessen die Bewohnenden der Thurvita-Heime wieder einen normaleren Alltag. „Normalität im Frühjahr 2021“ heisst für die Delegierten der Aktionärsgemeinden und für den Verwaltungsrat, sich via Videokonferenz zu treffen: Die Generalversammlung genehmigte den Geschäftsbericht mit dem Lagebericht über das „Corona-Jahr 2020″sowie die dazu gehörende Jahresrechnung 2020. Sie verzeichnet einen Jahresverlust von CHF 580’638.

Schon seit dem 23. März 2021 gelten für die Bewohnenden bei Thurvita weitgehende Lockerungen: Wer möchte, darf wieder mit vielen anderen im Speisesaal essen. Spaziergänge und Besuche bei Angehörigen zuhause sind möglich. Ebenso finden in den Heimen wieder mehr Aktivitäten statt – stets unter Einhaltung der Schutzmassnahmen. Die Schutzwirkung der Impfung gegen das Coronavirus greift. Fürs Personal gibt es aber weiterhin regelmässige Covid-19-Tests mittels Speichelproben. Thurvita hatte die PCR-Screenings bereits am 1. Dezember 2020 eingeführt. Zum Wohl der Bewohnenden bleibt eine sehr wirksame Schutzmassnahme bestehen, die den Alltag in den Heimen nicht einschränkt.

Pandemiejahr 2020

Covid-19 traf auch Thurvita hart. 2020 erkrankten rund 40% der Bewohnenden und 20% der Mitarbeitenden. Bis zum Jahresende verzeichnete Thurvita 24 Todesfälle aufgrund von Covid-19. Hinter diesen Zahlen verbergen sich Trauer, Ängste und Arbeit unter schwierigsten Bedingungen. Dieser anspruchsvollen und belastenden Situation räumt der Geschäftsbericht 2020 den gebührenden Platz ein. In der Form von persönlichen Erfahrungsberichten von Menschen, die besonders betroffen waren, erhält die menschlichen Seite der Krise ein Gesicht.

Spagat zwischen Schutz und Freiheit

Die Alters- und Pflegeheime mussten 2020 die Balance suchen zwischen den individuellen Bedürfnissen der Bewohnenden und dem solidarischen Schutz für alle, die dort ein- und ausgehen. Das bedeutete einerseits erhebliche Einschränkungen für die Bewohnenden. Anderseits verursachte die schwierige und aufwändige Arbeit unter strikten Isolationsvorgaben in den Heimen eine wesentlich höhere Arbeitslast. Dazu kamen Ausfälle wegen Coronavirus-Erkrankungen. Hohe Zusatzkosten für Schutzmaterial und temporäres Personal standen Mindererträgen gegenüber: Die Betten-Auslastung sank im vierten Quartal um 20%. So verursachte das Coronavirus zusätzlich zu den menschlichen Verlusten auch ein negatives Jahresergebnis von CHF 580’638 in der sonst ausgeglichenen Unternehmensrechnung.

Rekord beim Mahlzeitendienst

Angesichts der wirtschaftlich schwierigen Situation war 2020 der Thurvita Spitex Mahlzeitendienst eine erfreuliche Ausnahme: Während im Frühling schweizweit die Restaurants geschlossen waren, verzeichnete er einen Anstieg der Bestellungen um 50%. Dieser Ansturm konnte von der Spitex und der zentralen Produktionsküche gemeistert werden.

Thurvita Spitex bis Silvester bei Rickenbacher Kunden

Im Januar 2020 informierte der Gemeinderat Rickenbach, die Vereinbarung für ambulante und stationäre Leistungen per Ende 2020 bei Thurvita zu kündigen. Die Dienste, welche die Thurvita Spitex in Rickenbach erbrachte, beliefen sich auf 10% der gesamten Spitex-Leistungen. Die Rickenbacher Kunden der Thurvita Spitex wurden bis am 31. Dezember 2020 mit den benötigten Leistungen versorgt. Parallel erfolgte im letzten Quartal die Übergabe der Dossiers an die neue Vertragspartnerin der Gemeinde Rickenbach für ambulante Leistungen.

„Älter werden im Quartier“

In den eigenen vier Wänden leben und selbst bei schwerem Pflegebedarf nicht ins Heim umziehen müssen: Damit dies auch auf dem Sonnenhofareal möglich wird, führte Thurvita 2020 einen Architekturwettbewerb durch. Mit der Vorstellung des Siegerprojekts im Februar 2021 erfolgte der Auftakt für die weiteren Planungsschritte im Hinblick auf die Sanierung und Erweiterung des heutigen Alterszentrums. Der Sondernutzungsplan für das „Quartierzentrum mit Spitex-Stützpunkt“ in Bronschhofen erfuhr Anpassungen im Hinblick auf eine Neuauflage.

„Alterszentrum Rosengarten“

Thurvita plant in Rossrüti neben dem bestehenden Altersheim Rosengarten einen Neubau für demenzbetroffene Menschen. Nebenan möchte die Gebrüder Egli Maschinen AG ihren Betrieb erweitern. Ein Sondernutzungsplan stimmt die unterschiedlichen Nutzungen aufeinander ab. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung von September bis Oktober 2020 konnten interessierte Personen zum Plan Stellung nehmen.

Verwaltungsrat dankt

Der Verwaltungsrat dankt allen Mitarbeitenden der Thurvita ganz herzlich für ihren ausserordentlichen Einsatz im extrem belastenden, ersten Jahr der Covid-19-Pandemie. Die hervorragende Arbeit und Solidarität der Frauen und Männer bei Thurvita ist das Aushängeschild des Unternehmens und verdient Respekt und Anerkennung.

Über Thurvita

Die Thurvita AG ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Besitz der Gemeinden Wil, Niederhelfenschwil, Wilen und Rickenbach. Bei ihrer Gründung 2013 führte Thurvita mehrere zuvor unabhängige Institutionen – Alters- und Pflegeheime und die Spitex der Region – unter ihrem Dach zusammen. Das Ziel von Thurvita ist die Altersversorgung unabhängig von der Finanzierung durch die öffentliche Hand zu gewährleisten. Heute werden 229 stationäre Heimplätze und rund 700 ambulante Spitex-Kunden betreut. Thurvita beschäftigt 389 Mitarbeitende und ist damit einer der grossen Arbeitgeber in der Region Wil.

Geschäftsbericht 2020

Den Geschäftsbericht finden Sie online unter: thurvita.ch/dokumente Gedruckte Exemplare können via Email bestellt werden.

Wil, 9. April 2021