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Zusätzliche Covid-Schutzmassnahmen für das Alterszentrum Sonnenhof

Im Alterszentrum Sonnenhof gibt es eine bestätigte Infizierung mit dem Coronavirus. Vorübergehend sind deshalb Besuche nur mit Bewilligung möglich. Das Restaurant “Chez Grand Maman” ist geschlossen. In den anderen Heimen der Thurvita können Besuche unter Einhaltung der geltenden Regeln stattfinden.
Lange blieben die Übertragungsketten des Coronavirus ausserhalb der Thurvita Standorte. Nun ist jemand von den Bewohnenden im Alterszentrum Sonnenhof an COVID-19 erkrankt. Die Person befindet sich in Isolation und wird von Fachpersonal betreut. Ab sofort gelten im Alterszentrum Sonnenhof wieder weitergehende Einschränkungen zum Schutz der Bewohnenden. Insbesondere sind Besuche wieder nur mit Bewilligung möglich. Das Restaurant Chez Grand Maman empfängt keine Gäste. Die Einschränkung der Kontakte dient dazu, die Verbreitung des Coronavirus im Alterszentrum Sonnenhof zu unterbrechen.
In den anderen Heimen der Thurvita ist zurzeit keine Anpassung der Schutzmassnahmen notwendig.

Wil, 23.10.2020

 

Sondernutzungsplan Rosengarten liegt öffentlich auf

Informationsabend zum Sondernutzungsplan fand im Attika-Saal der Gebrüder Egli in Rossrüti.

Händedesinfektion, Maskenpflicht, Adresslisten – trotz Corona-Schutzmassnahmen stiess der Info-Anlass auf Interesse.

Medienmitteilung vom 25.08.2020
Die Thurvita AG plant in Rossrüti neben dem bestehenden Altersheim Rosengarten einen Neubau für an Demenz erkrankte Personen. Nebenan plant die Gebrüder Egli Maschinen AG ihren Betrieb zu erweitern. Am Info-Anlass vom Dienstag, 25. August 2020 konnten Anwohner und Interessierte den Sondernutzungsplan kennen lernen. Bis zum 15. September besteht nun die Möglichkeit, eine schriftliche Stellungnahme einzureichen. Im Jahr 2018 wurde ein Studienauftrag durchgeführt, um die Planungsabsichten der Thurvita AG und der Gebrüder Egli Maschinen AG im Gebiet Rossrüti, Bronschhofen zu entwickeln. Die Stadt, Grundeigentümerin der Parzellen, stellte die Forderung zur Durchführung eines Studienauftrages, um die unterschiedlichen Nutzungen aufeinander abzustimmen und Synergien zu nutzen. Geplant ist, das Grundstück im Baurecht an die beiden Betriebe abzugeben.

Visualisierung Aussenansicht, Garten

Die Thurvita AG plant, in ihrem Neubau rund 80 Personen mit Demenz ein Zuhause zu bieten. 10 Wohngruppen bilden für die Bewohnenden eine überschaubare Wohnumgebung für einen familienähnlichen Alltag. Ergänzend gibt es eine Tagesbetreuung. Die fachübergreifende Betreuung vermittelt Geborgenheit und Wertschätzung jeder Person. Im bestehenden Altersheim Rosengarten sind 6-8 Alterswohnungen für Personen mit einem demenzbetroffenen Partner geplant. Die Aussenbereiche laden mit behaglichen Bauminseln und Grünflächen zum Verweilen. Die Gebrüder Egli Maschinen AG plant ihren jetzigen Betrieb zu erweitern. Aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums kommen die heutigen Räumlichkeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Die bestehende Halle wurde im Winter 2011/12 bezogen. Sie soll gemäss Plan in einem ersten Schritt durch ein neues Gebäude, Richtung Wil, ergänzt werden. Je nach Geschäftsverlauf kann in einem zweiten Schritt, gegen Südosten, eine zusätzliche Werkhalle als Erweiterung erstellt werden. Die bestehende Parkierung wird dann unterirdisch unter der zweiten Halle angeordnet. Durch die Kombination der beiden Nutzungen kann die Erschliessung optimal gelöst werden. Die Anlieferungs- und Erschliessungsflächen werden kombiniert und somit möglichst reduziert. Die Zufahrten in die Konstanzerstrasse erfolgen an zwei Stellen und die Bushaltestelle wird im Zuge des Betriebs- und Gestaltungskonzeptes Konstanzerstrasse verschoben, was zur Verkehrssicherheit beiträgt.

Situationsplan

Im Sondernutzungsplan werden die nun gewonnenen Qualitäten der Planungsvorhaben gesichert und grundeigentümerverbindlich festgesetzt. Zu den Unterlagen des Sondernutzungsplans (Plan, Besondere Vorschriften, Richtprojekt, Planungsbericht) können ab jetzt bis zum 15. September 2020 schriftliche Stellungnahmen eingereicht werden. Die Unterlagen können beim Departement Bau, Umwelt und Verkehr, Abteilung Bewilligungen, Hauptstrasse 20, 9552 Bronschhofen eingesehen werden. Die schriftlichen Stellungnahmen sind ebenfalls dort einzureichen.
Sie stellten die Bauprojekte und den Sondernutzungsplan vor (v.l.n.r.): Marc Schneider (Schneider Gmür Architekten), Kurt Vogt (Ingenieurbüro K. Vogt AG), Erwin Selva (err Raumplanung), Alard du Bois-Reymond (Thurvita), Daniel Stutz (Stadtrat Wil), Susanna Stricker (Pauli Stricker GmbH Landschaftsarchitekten)

Sie stellten die Bauprojekte und den Sondernutzungsplan vor (v.l.n.r.): Marc Schneider (Schneider Gmür Architekten), Kurt Vogt (Ingenieurbüro K. Vogt AG), Erwin Selva (err Raumplanung), Alard du Bois-Reymond (Thurvita), Daniel Stutz (Stadtrat Wil), Susanna Stricker (Pauli Stricker GmbH Landschaftsarchitekten)


Medienbeiträge zum Info-Abend “Sondernutzungsplan Rosengarten”

hallowil.ch Sondernutzungsplan Rosengarten: Von Menschen und Maschinen Wiler Zeitung Thurvita und Gebrüder Egli Maschinen AG wollen in Rossrüti bauen: Noch gibt es einige Hürden wil24.ch Info-Anlass zum Sondernutzungsplan “Rosengarten”, Rossrüti  

Zu Besuch im Altersheim? Bitte Regeln beachten.

Fühlen Sie sich gesund? Dann heissen wir Sie als Besucherin oder Besucher in einem Heim der Thurvita herzlich willkommen. Bitte benutzen Sie den Haupteingang und geben Sie dort das ausgefüllte “Formular für Besuche in den Heimen der Thurvita” ab. Falls Bewohnende an Covid-19 erkranken, müssen die Besuchenden kontaktiert werden können. 

Wir empfehlen Ihnen dringend, während des ganzen Besuchs eine Hygienemaske zu tragen. Die korrekte Handhabung erklären unsere Videos.

Beachten Sie jederzeit die Distanz- und Hygieneregeln.

Nutzen Sie während der warmen Jahreszeit auch die Aussenanlagen der Thurvita-Häuser. Unter freiem Himmel ist das Übertragungsrisiko geringer.

Die “Chez Grand Maman”-Restaurants bleiben für Gäste aus der Stadt geschlossen. Bewohnende und ihre Angehörigen sind gebeten, ihren Restauranttisch vorab telefonisch zu reservieren: Tel. Sonnenhof 071 913 43 03 / Tel. Fürstenau 071 914 66 41.

Download: Besuchsregelung für Besuche in den Heimen der Thurvita ab 01.07.2020.

Bitte halten Sie unsere Regeln und Empfehlungen bei Besuchen strikt ein. Denn sollte sich jemand von den Bewohnenden mit dem Coronavirus anstecken, ist die Gefahr gross, dass auch andere Betagte im Heim an Covid-19 erkranken. 

 

Vielen Dank für Ihre Solidarität.

 

Wil, 30.06.2020, Andreas Bucher, Stv. CEO der Thurvita

Besuche in Altersheimen: Fünf Regeln

Im Interview mit hallowil.ch (29.05.2020) erklärt Alard du Bois-Reymond, CEO der Thurvita, die fünf Regeln für einen Besuch im Altersheim.

 

Seit dem 30. Mai 2020 sind in den Kantonen St. Gallen und Thurgau Besuche in Alters- und Pflegeheimen wieder möglich. Wer seinen Besuch telefonisch anmeldet, beim Eintreffen seine Kontaktdaten notiert sowie eine schriftliche Gesundheitsbestätigung abgibt und alle Distanz- und Hygieneregeln beachtet, ist bei Thurvita herzlich willkommen.

Formular für Besuche in den Heimen der Thurvita
Hygienemassnahmen – so geht’s!

 

Anmeldungen für Besuche erfolgen über:

Altersheim Rosengarten:   Tel. 071 913 43 97

Alterszentrum Sonnenhof: Tel. 071 913 43 75

Pflegewohnung Bergholz:  Tel. 071 913 43 85

Pflegewohnung Engi:          Tel. 071 913 43 92

Pflegezentrum Fürstenau: Tel. 071 913 43 76

 

Bitte beachten Sie: Andere Ansprechpartner bei Thurvita nehmen keine Anmeldungen entgegen.

Um im Falle einer Infektion die Kontaktpersonen ausfindig machen zu können, müssen die Besucherinnen und Besucher ihre Kontaktdaten angeben. Bewohnende dürfen maximal zwei Personen gleichzeitig empfangen. Es stehen sowohl das Zimmer des Bewohnenden als auch die öffentlichen Bereiche zur Verfügung. Die Besucher müssen die Schutz- und Hygienemassnahmen des BAG einhalten. Während der gesamten Besuchszeit tragen Besuchende und Besuchte eine Hygienemaske. Das korrekte Vorgehen erklären die Videos: Hygienemassnahmen – so geht’s!

Restaurants “Chez Grand Maman”

Aus Platzgründen bleiben die „Chez Grand Maman“-Restaurants für Gäste aus der Stadt geschlossen. Für Besuchende und Bewohner sind die Restaurants im Alterszentrum Sonnenhof und im Pflegezentrum Fürstenau ab Samstag, 06. Juni 2020 täglich von 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Die Tische müssen vorgängig reserviert werden.

So schützen wir uns: Neue Regeln

Seit dem 30. Mai 2020 sind Besuche in den Heimen der Thurvita nach Anmeldung wieder möglich. Die Besucher und die Bewohner müssen die Schutz- und Hygienemassnahmen des BAG strikt einhalten. Während der gesamten Besuchszeit tragen Besuchende und Besuchte eine Hygienemaske. Die Besucher bringen ihre Maske selbst mit.
Das korrekte Vorgehen erklären die Videos „Hygienemassnahmen – so geht’s!“ auf thurvita.ch/hygiene-videos.

Thurvita Spitex Mahlzeitendienst: Rund 50% mehr Menus – Danke den TBW-Fahrern!


Die TBW-Equipe erhält Instruktionen von Küchenchef Philipp Wettach.

 

Medienmitteilung vom 14.05.2020

Während des Lockdowns sprangen Mitarbeiter der Technischen Betriebe Wil als Fahrer für den Thurvita Spitex Mahlzeitendienst ein. Dank ihres Einsatzes konnten pro Liefertag ca. 90 Personen aus Risikogruppen ein vollwertiges Menu geniessen. Der Mahlzeitendienst verzeichnet rund 50% mehr bestellte Hauptgerichte.

Wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus mussten die Fahrer aus dem Spitex Förderverein im März praktisch von einem Tag auf den anderen zuhause bleiben. Der Zivilschutz organisierte Unterstützung für Thurvita: Rasch und unbürokratisch sprangen ab dem 20.03.2020 Mitarbeiter der Technischen Betriebe Wil (TBW) in die Bresche. Sie lieferten während rund acht Wochen das Essen an die Kunden des Thurvita Spitex Mahlzeitendienstes. Und das waren deutlich mehr als sonst. Pro Lieferwoche (Montag bis Freitag) brachten die TBW-Mitarbeiter fast 1000 Produkte mehr zu den Kunden (es waren zusätzliche 560 Hauptgerichte sowie ca. 410 Wahlkomponenten (Suppe, Salat, Desserts)).

“Ohne den Einsatz der TBW-Mitarbeiter hätte der Mahlzeitendienst während des strikten Corona-Regimes nicht funktioniert.
Viele Kunden aus Wil und Umgebung, die zu Risikogruppen gehören, haben so trotz allem vollwertige Menus erhalten.

Die Kunden und Thurvita danken von Herzen für den Einsatz!”

Andreas Bucher, Leiter Hotellerie und Mitglied der Thurvita Geschäftsleitung

 

Die gebotenen Schutzmassnahmen setzten die TBW-Fahrerteams vorbildlich um (z.B.: die Menus jeweils im Milchkasten deponieren statt an der Haustüre übergeben). Gleichzeitig musste jeder Fahrer deutlich mehr Mahlzeiten ausliefern als sonst: Im Monat April haben die Bestellungen von Hauptgerichten gegenüber dem Vorjahr um rund die Hälfte zugenommen. Pro Liefertag wurden ca. 90 Kunden bedient. Am 8. Mai 2020 fuhren die TBW-Mitarbeitenden zum letzten Mal Liefertouren für den Mahlzeitendienst.

Für eine Übergangszeit von zwei Wochen liefert nun der Zivilschutz die Mahlzeiten aus. Ab dem 25. Mai 2020 übernehmen wieder Freiwillige aus dem Spitex Förderverein die wichtige Aufgabe der Auslieferung.

 

Erst das Kribbeln, dann das Strahlen: Bei Thurvita sind Besuche wieder möglich.


Bewohnende und ihre Angehörigen haben den Moment lange herbeigesehnt: Einander real treffen und miteinander plaudern zu dürfen. Mit den Lockerungen vom 11. Mai konnte auch Thurvita Boxen und spezielle Zonen für Besuche einrichten. Für die Betagten und ihre Liebsten ist dieser kleine Öffnungsschritt mit grossen Emotionen verbunden.

Beim Alterszentrum Sonnenhof und beim Pflegezentrum Fürstenau stehen je zwei Besuchsboxen zur Verfügung. In den kleineren Standorten gibt es eigens eingerichtete Zonen für private Treffen. Sie sind nach telefonischer Anmeldung möglich und dürfen nur unter den strengen Auflagen stattfinden, welche der Kanton St. Gallen für die nächsten sieben Wochen verfügt hat. Thurvita bietet Besuchsmöglichkeiten an, die den Kontakt zwischen Bewohnenden und Angehörigen ermöglichen. Zugleich muss das Übertragungsrisiko tief bleiben. Denn bis anhin hat sich bei Thurvita niemand mit dem Coronavirus angesteckt. Das soll so bleiben.
Dass Bewohnende mit Demenz Angehörige empfangen können, gestaltet sich schwieriger. Momentan sind Besuche nur in begründeten Ausnahmesituationen möglich. Thurvita arbeitet auch hier an einer guten Lösung.

Emotionen überwinden alle Auflagen
Die Erleichterung und die Freude sind bei den Bewohnenden und ihren Angehörigen gross. Einander endlich wieder direkt gegenüber zu sitzen und eine Weile zusammen verbringen zu können, erfüllt Besucher wie Besuchte sichtlich. Besonders vor dem ersten Wiedersehen ist die Anspannung gross. Viele Fragen kommen auf: “Wie der andere wohl heute genau aussieht? Wie sie sich fühlt? Wie ist es ihr während des Lockdowns ergangen?” usw. Da kann es schon vorkommen, dass kurz vor dem Treffen das Kribbeln überhandnimmt. Während und nach dem Besuch sind die Glücksgefühle umso erfüllender. “Es ist so schön, ihr wieder richtig in die Augen schauen zu können”, berichtet eine Familienangehörige nach dem ersten Besuch – und strahlt übers ganze Gesicht.

Beliebte Videotelefonie
Neben den neuen Besuchsmöglichkeiten machen die Bewohnenden und ihre Angehörigen weiterhin rege Gebrauch vom Angebot der Videotelefonie. Nach anfänglicher Skepsis haben sich die Videochats zum Renner gemausert. Mehrmals im Tag finden Videocalls statt, teils sind es regelrechte “Familienkonferenzen”. Ebenso gibt es einen individuellen Einkaufsservice und ein tägliches Unterhaltungsprogramm.

Wil, 12. Mai 2020
Alard du Bois-Reymond, Vorsitzender der Geschäftsleitung

Beim Alterszentrum Sonnenhof stehen die beiden Besuchsboxen direkt vor der Haupttreppe.

Bild oben: Mit einem LKW-Kran wurden die Besuchsboxen auf den Vorplatz beim Eingang zum Pflegezentrum Fürstenau gehievt.

 

Auf solider Basis in die Zukunft

Auf solider Basis in die Zukunft – Medienmitteilung zum Geschäftsbericht 2019

Wil, 28.04.2020. Im siebten Jahr ihres Bestehens erzielte die Thurvita einen Gewinn von CHF 134’000. Der Universalanbieter für Altersdienstleistungen in der Region Wil erreichte mit der Inbetriebnahme der neuen “Thurvita Küche” ein wichtiges Ziel: Thurvita kocht für alle ihre Kunden selbst. Die Generalversammlung, die den Geschäftsbericht 2019 mit der auf den 31. Dezember 2019 abgeschlossenen Jahresrechnung genehmigte, fand heuer auf dem Zirkularweg statt. Die Delegierten der Aktionärsgemeinden und der Verwaltungsrat schützten sich so vor dem Coronavirus.

Thurvita erreichte 2019 einen Umsatz von rund CHF 30.23 Millionen. Die Personalkosten betrugen rund CHF 22,56 Millionen oder fast 75 % des Betriebsertrages. Dank einer rechtzeitigen Anpassung der Aufwendungen an die sich verändernde Nachfrage, verzeichnet Thurvita für 2019 einen Gewinn von CHF 134’000.

Zum guten Jahresergebnis trug auch bei, dass der Kanton St. Gallen nach fünf Jahren erstmals die Höchstansätze der Pflegefinanzierung in Alters- und Pflegeheimen anhob. In den sechs Thurvita Alters- und Pflegeheimen lag die Auslastung 2019 bei 93.24 Prozent. Im Durchschnitt waren also 225 der verfügbaren 242 Betten belegt. Angesichts der tiefen Nachfrage im stationären Bereich hielt die Geschäftsleitung die Stellenausstattung unter dem budgetierten Niveau. Die Massnahme verhinderte steigende Pflegekosten pro einzelnen Bewohner. Im Gegenteil: Gegenüber dem Vorjahr sanken die sogenannten “normierten Pflegekosten” sogar um ca. 3% und betrugen CHF 7’834.

Bei den Dienstleistungen der Spitex verzeichnete Thurvita eine weiterhin konstante Nachfrage. Nach dem rekordhohen Vorjahr haben sich die Pflegestunden im Jahr 2019 wieder auf einen Mittelwert eingependelt.

“Grosse Küche, grosse Klasse” und Pilotprojekte

Nach nur zehnmonatiger Bauzeit und unter Einhaltung des Budgets nahm die neue “Thurvita Küche” Ende des Jahres ihren Betrieb auf. Die Küche bedient die grossen Thurvita-Häuser Sonnenhof und Fürstenau sowie die Restaurants “Chez Grand Maman”. Aus der “Thurvita Küche” gelangen zudem jährlich rund 17‘800 Menüs zu den Kunden des Spitex-Mahlzeitendienstes und dreier Mittagstische. Die Anzahl ausgelieferter Menüs hat aufgrund der Corona-Massnahmen in den ersten Monaten im 2020 nochmals deutlich zugenommen. Die Küche wird in Zukunft auch die strategischen Projekte “Rosengarten” und das “Quartierzentrum mit Spitex Stützpunkt” in Bronschhofen beliefern.
Die neuen Situationen und Möglichkeiten in den geplanten Strategieprojekten probt Thurvita bereits in Pilotprojekten. Eines setzt die “Fachübergreifende Betreuung” um, die dereinst im geplanten “Alterszentrum Rosengarten” in Rossrüti Alltag sein wird. Ein anderes Pilotprojekt liefert wichtige Erkenntnisse zum Einsatz einer digitalen Assistenzlösung für die medizinische Sicherheit – ganz ohne Videokameras und Roboter.

Der Trend bestätigt die Strategie

Weit über Wil hinaus zeigt sich bei der Nachfrage nach Betten in Heimen ein klarer Trend. Seit mehreren Jahren sinkt die Nachfrage nach klassischen Altersheim-Plätzen. Ambulante Leistungen sind immer gefragter. Die Thurvita-Strategie ist somit bestätigt: Die Angebote eher vom herkömmlichen Altersheim-Konzept wegführen, dafür die Alterswohnungen und Spitex-Leistungen aufbauen. Um das Angebot an Pflegebetten der tatsächlichen Nachfrage anzunähern, beschloss der Verwaltungsrat, im Flurhof keine Pflegewohnung mehr zu führen. Seit der Schliessung am 21. Januar 2020 zählt Thurvita 229 statt 242 klassische Heimplätze.

“Älter werden im Quartier”

Dank “Älter werden im Quartier” können ältere Menschen selbst bei hohem Pflegebedarf bis an ihr Lebensende zuhause wohnen, zum Beispiel im künftigen “Quartierzentrum mit Spitex-Stützpunkt” in Bronschhofen. 2019 einigten sich die Stadt Wil und Thurvita auf einen Baurechtsvertrag. Das Wiler Stadtparlament stimmte dem Vertrag mit grosser Mehrheit zu. Die öffentliche Auflage des Sondernutzungsplanes erfolgte im Herbst 2019. Die Korrekturauflage wurde anfangs April 2020 abgeschlossen. “Älter werden im Quartier” soll künftig auch im Zentrum von Wil möglich sein. Eine Machbarkeitsstudie bestätigte: Die gemischte Nutzung ist auf dem Areal “Sonnenhof” möglich – einerseits klassische Altersheimzimmer, anderseits Alterswohnungen mit flexiblem Service-Angebot. Auf dieser Grundlage bewilligte der Verwaltungsrat 2019 die nötigen Mittel, damit die Planung für die Sanierung und Erweiterung des “Alterszentrums Sonnenhof” starten kann. Die geplanten Alterswohnungen werden an der Haldenstrasse zusätzlichen attraktiven Wohnraum für alte Menschen bieten.

Neubau “Alterszentrum Rosengarten”

Zwei sehr unterschiedliche Unternehmen planen in Rossrüti auf demselben Grundstück völlig unterschiedliche Nutzungen. Die Firma Gebrüder Egli AG ist auf die Veredlung von Baumaschinen spezialisiert. Die Thurvita plant in Rossrüti ein neues Alterszentrum mit Schwerpunkt Betreuung Demenzbetroffener. Eine Machbarkeitsstudie bestätigte, dass die beiden Nutzungen nebeneinander möglich sind. In intensiven Beratungen haben die Unternehmen einen gemeinsamen Sondernutzungsplan für beide Bauvorhaben ausgearbeitet. Der Sondernutzungsplan wurde im Februar 2020 an die Stadt Wil und den Kanton zur Vorprüfung eingereicht.

Austritt Rickenbach

Der Gemeinderat Rickenbach hat beschlossen, die Vereinbarung mit Thurvita für ambulante und stationäre Leistungen per Ende 2020 zu kündigen. Der Austritt Rickenbachs aus der Aktiengesellschaft wird 2021 abgewickelt. Wie geplant, startet 2020 die gesamthafte Überarbeitung der Leistungsvereinbarungen zusammen mit den verbleibenden Vertragsgemeinden Wil, Wilen und Niederhelfenschwil. 

Verwaltungsrat dankt

Ursula Burtscher trat im Frühjahr 2019 als Gemeinderätin von Wilen und damit als Verwaltungsrätin der Thurvita AG zurück. Ihr Nachfolger in beiden Funktionen ist Alfred Wenger. Der Verwaltungs­rat dankt Ursula Burtscher für ihren engagierten Einsatz und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Alfred Wenger.

Besonders herzlich dankt der Verwaltungsrat allen Mitarbeitenden der Thurvita für ihren ausserordentlichen Einsatz in der extrem belastenden Zeit des neuen Coronavirus. Die hervorragende Arbeit der Frauen und Männer bei Thurvita ist das Aushängeschild des Unternehmens und verdient Respekt und Anerkennung.

Über Thurvita

Die Thurvita AG ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Besitz der Gemeinden Wil, Niederhelfenschwil, Wilen und Rickenbach. Bei ihrer Gründung 2013 führte Thurvita vier zuvor unabhängige Institutionen – mehrere Alters- und Pflegeheime und die Spitex der Region – unter ihrem Dach zusammen. Das Ziel von Thurvita ist die Alters­versorgung unabhängig von der Finanzierung durch die öffentliche Hand zu gewährleisten. Heute werden 229 stationäre Heimplätze und rund 640 ambulante Spitex-Kunden betreut. Thurvita beschäftigt 375 Mitarbeitende und ist damit einer der grossen Arbeitgeber in der Region Wil.

 

Ein neuer Alltag, aber keine Corona-Erkrankungen in den Thurvita-Heimen

Bei der Thurvita sind bislang weder in den Heimen noch bei den Mitarbeitenden Corona-Ansteckungen aufgetreten. Aktuell gibt es auch keine Verdachtsfälle. Die Bewohnenden pflegen ihre externen Kontakte telefonisch sowie mit Videochats. Beliebt sind auch die Angebote des angepassten Unterhaltungsprogramms – stets mit dem gebotenen Sicherheitsabstand.

In den Heimen der Thurvita gibt es bis heute keine Corona-Erkrankung. Es gibt aktuell auch keine Verdachtsfälle. Damit dies möglichst lange so bleibt, setzt Thurvita die Vorsichts- und Hygieneregeln im Zusammenhang mit dem Coronavirus strikt um. Sollte eine Ansteckung in einem Thurvita-Heim geschehen, ergreift Thurvita umgehend zusätzliche Massnahmen, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Dazu gehören die Isolation des Patienten und weitere verstärkte Hygiene- und Schutzmassnahmen.

Ein neuer Alltag
Durch die starke Einschränkung der Besuche, müssen die Bewohnenden mit einer völlig neuen Situation zurechtkommen. Einerseits können keine Treffen mit Verwandten oder Bekannten stattfinden. Um den Kontakt aufrecht zu erhalten, nutzen die Bewohnenden sehr gerne Videochats. Regelmässig vernetzen sich auf diese Weise drei, wenn nicht sogar vier Generationen einer Familie. Thurvita leistet gerne die nötige Unterstützung für die Organisation der virtuellen Meetings.

Sehr viele beliebte Tätigkeiten und Ausflüge fallen aufgrund der besonderen Lage ebenso weg, denn sie finden mehrheitlich dank der Unterstützung von externen Freiwilligen statt. Thurvita organisiert für die Bewohnenden kurzfristig ein angepasstes Programm mit rein internen Veranstaltungen, bei denen der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Es gibt beispielsweise Film-Nachmittage, Lotto-Matches und Quiz-Runden. Bei den Bewohnenden sehr beliebt ist der Einkaufsservice, der zweimal wöchentlich bestellte Artikel besorgt. Sehr geschätzt wurde auch ein musikalisches Ständli, das ein Gesangs-Quintett um eine Aktivierungsfachfrau kürzlich erbracht hat. Sozusagen von “Hinter dem Zaun” und mit grosszügigen Abständen zwischen den Sängern brachte die Gruppe mit ihren Liedern fröhliche Melodien in die Heimgärten.

Ostern – trotz allem
Ostern konnte in den Thurvita Häusern auch dieses Jahr “stattfinden” – einfach unter Einhaltung der Corona-Regeln. Mitarbeitende und Bewohner spannten für die Vorbereitungen zusammen: Das gemeinsame Eier-Einfärben und das Basteln von Dekorationen liessen die Vorfreude schon Tage voraus aufkommen. Die Oster-Gottesdienste konnten als Übertragung am Grossbildschirm mit verfolgt werden. Das Küchenteam verwöhnte die Bewohnenden mit einem Festmenü und mehrere Unternehmen aus der Gegend sandten süsse Grüsse.

Weitere Impressionen bietet www.thurvita.today

Wil,15.04.2020/AMa

Verschoben: “Spitaleintritt – und nie wieder heim?”

“Spitaleintritt – und nie wieder heim?” vom 09.03.2020 wird auf unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

In den Heimen der Thurvita gibt es aktuell weder bestätigte Fälle noch Verdachtsfälle auf eine Coronavirus-Erkrankung. Es besteht aber das Risiko, dass sich der Coronavirus in der Schweiz weiter verbreitet. Um die Bewohnenden in den Thurvita-Häusern vor dem Coronavirus zu schützen, wird die Veranstaltung “Spitaleintritt – und nie wieder heim?” vom 09.03.2020 auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Thurvita im Gespräch

9. März 2020, 18.30 Uhr. Pflegezentrum Fürstenau, Fürstenlandstrasse 50, Wil

“Ich muss ins Spital. Kann ich jemals wieder nach Hause?” Kummervoll stellen sich ältere Menschen diese Frage. Denn die Erfahrung zeigt: Häufig ist die medizinische Behandlung im Spital zwar erfolgreich abgeschlossen. Doch die Patienten sind noch nicht im Stande, den Alltag in ihren eigenen vier Wänden zu bewältigen.

Ist der Spitaleintritt die Sackgasse ins Pflegeheim?
Was braucht es, damit es mit der Selbständigkeit wieder klappt?

Dr. med. Bernhard Kistler, Leitender Arzt Akutgeriatrie bei der “Spital Region Fürstenland Toggenburg” beleuchtet die medizinischen Erfolgsfaktoren. Fabienne Hasler, Leiterin Ergotherapie bei Thurvita, und Andreas Dennenmoser, Teamleiter “Thurvita Care”, stellen konkrete Therapien sowie andere nützliche Massnahmen vor. Die Experten sind alle für die “Brücke nach Hause” tätig, welches ein gemeinsames Projekt von Thurvita und SRFT ist. Mit persönlichen Erfahrungsberichten schalten sich ältere Menschen ein, die bereits vor der Frage standen «Spitaleintritt – und nie wieder heim?».

Beim Aperitif erhalten Interessierte Einblick in Räumlichkeiten des Angebots “Brücke nach Hause” von Thurvita Care.

Zu diesem besonderen Abend lädt Sie Alard du Bois-Reymond, CEO der Thurvita AG, ein.

Eintritt frei.